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OSTERSONNTAG GESCHLOSSEN

Die Ausstellung ist am Ostersonntag, den 5. April geschlossen.

Am Sonntag, den 12. April von 11 bis 13 Uhr geöffnet und zusätzlich gerne nach tel. Vereinbarung. (Klaus Schmitt 0173-9114494)


Eröffnung

Samstag, den
14. März 2026 um 18 Uhr

Whiteroom
Talk-Event

Sonntag, den
19. April 2026 von 12 Uhr

Finissage

Sonntag, den 19. April 2026
von 11–14 Uhr

Mein Mund ist nun eine Schale, gefüllt mit Haaren.

Josephine Garbe (*1991, Berlin) zeigt in ihrer Ausstellung „Mein Mund ist nun eine Schale, gefüllt mit Haaren.“ Zeichnungen, skulpturale Arrangements und bewegte Bilder.
Zwischen Zähnen und Murmeln, realen Orten und fiktiven Momenten entspinnen sich spielerisch innere Welten und öffnen einen Raum sich zu erinnern. Es sind Beobachtungen von Körpern und Körperlichkeit, Eigen- und Fremdwahrnehmung, sowie sozialen und inneren Gefügen, die sich in einer Spannung zwischen persönlicher und kollektiver Gegenwart befinden.
In einer eigens für die Ausstellung und den Ort entwickelten Ausstellungsarchitektur verbinden sich die einzelnen Arbeiten und ergeben ein temporäres Ganzes, das Geschichten erzählt. Das Ausstellungsdesign ist in Kooperation mit dem in Berlin lebenden Künstler Jonas Habrich (*1992, Mönchengladbach) entstanden.

„Ein Hohlraum ist mein Mund, Zunge und Zähne sind verloren im Wasser.
Alle Poren öffnen sich und die Haare meines Kopfes wachsen in der Leere.
Sie sind meine Gedanken.
Mein Mund ist nun eine Schale, gefüllt mit Haaren. Lippen verschließen alles zum Schutz.
Ich binde Haare zu Zöpfen. Aus Zöpfen werden Knoten, aus denen Knospen quillen.
Im Zwischenraum, zwischen Haaren und Knoten, Knoten und Knospen, leben Geister.
Geister öffnen Lippen.
Innen erscheint Außen und Leere füllt die Schale.
Vor den Lippen die Masse, die nach vorne treibt.
Vorübergezogen sind die Knoten. In den Haaren die Knospen, die blühen.
Aus den Blüten steigt die Lunge empor.
In der Welle ihrer Bewegung fallen Zähne aus ihr heraus.“

Josephine Garbe / 2026

Josephine Garbe lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig bei Thomas Rentmeister und Björn Dahlem und an der Kunstakademie Düsseldorf bei Franka Hörnschemeyer studiert. Bei ihr hat sie als Meisterschülerin abgeschlossen.

Eröffnung am Samstag, den 14. März 2026 um 18 Uhr. Zur Einführung um 19 Uhr spricht Lucy Degens, Kuratorin für Gegenwartskunst / Sammlung Grafik, Kunstmuseum Bonn.

Whiteroom Talk-Event und Finissage am Sonntag, den 19. April 2026 von 11–14 Uhr. Es findet um 12 Uhr ein Künstlergespräch zwischen Josephine Garbe und Diana Nowak, Kunsthistorikerin, Berlin statt.

Ausstellungsansichten

Fotos: Tim Szalinski (Ausstellungsansicht MMIII, 2026), © Josephine Garbe

Die Ausstellung wird gefördert vom


Eröffnung

Samstag, den
9. Mai 2026 um 18 Uhr

Whiteroom
Talk-Event

Samstag, den
30. Mai 2026 ab 16 Uhr

Finissage

Sonntag, den 7. Juni 2026
von 11–14 Uhr

Eröffnung am Samstag, den 9. Mai 2026 um 18 Uhr.
Zur Einführung um 19 Uhr spricht Prof. Dr. Christian Berger, Professor für Kunstgeschichte an
der Universität Siegen.

Whiteroom Talk-Event am Samstag, den 30. Mai 2026 ab 16 Uhr. Es findet um 17 Uhr die Lecture-Performance #Sichtfelder/#FieldsOfView des Künstlers statt. Darauf folgt ein Künstlergespräch zwischen Andreas von Ow und Mathilde Heitmann-Taillefer, Kunsthistorikerin und Kuratorin am Museum Folkwang, Essen.

Finissage am Sonntag, den 7. Juni von 11 - 14 Uhr.

Der Künstler wird den Raum des MMIII und die Umgebung während seiner Ausstellungszeit als Arbeitsort nutzen und Interessierte mitnehmen. Offenes Atelier MMIII nach telefonischer Vereinbarung // Fon: 01729206116, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Andreas von Ow) // Fon 0173 9114494 (Klaus Schmitt), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Andreas von Ow wird für den Kunstverein MMIII eigens Installationen mit Arbeiten schaffen, die im Kunstverein und seiner Umgebung aber auch anderenorts ihren Ursprung haben können: er erforscht sein näheres Umfeld und entnimmt ihm Farben, die ihm interessant erscheinen. In aufwendigen Prozessen wird das unterschiedlichste farbgebende Material zu Malfarbe weiterverarbeitet und auf dem Erscheinen seiner Couleur zuträglichen Bildträgern verdichtet. Diese Farbmalereien sind oft Bestandteil derjenigen Farbräume, in denen sich Andreas von Ow lokal aufhält. Sie sind farbtopographische Bestandsaufnahmen und gleichzeitig eigenständige Malereien mit Farbe und seinem Material als Bildsubjekt. Arbeiten aus unterschiedlichen Werkreihen kommen hinzu, die sich fortlaufend entwickeln und in der Gegenüberstellung die Materialität von Farbe, aber auch von Zeit, verdeutlichen.

Es entsteht eine Art poetischer Materialismus: der Herstellungsprozess, die Farbe und ihr Material werden selbst zum Bestandteil und Thema der Wahrnehmung und der Malerei sowie zur Reflexion der Umgebung - die Arbeiten ermöglichen ein „authentisches Sichtbar-Werden“ (Volker Bauermeister).

Er wird die Gegend in und um den MMIII genauer unter die Lupe nehmen und augenfälliges Farbmaterial ausprobieren. Die Textilgeschichte Mönchengladbachs, das Färbetechnikwissen aber auch die Brachen im Industriegebiet, in dem der Kunstverein liegt, mit ihren Pionierpflanzen, sind willkommene Quellen. Bei PANCOLORAMA (Mönchengladbach, Farbexpedition) werden Farbmaterialsammeltouren auch mit interessierten Teilnehmenden (nach Voranmeldung) in der Umgebung gemacht.

Die Ausstellung im MMIII wächst also weiter.

Ausgangspunkt bei seinen PANCOLORAMA-Touren ist die Frage, zu welchen Farben er vor Ort gelangt. Dialogisch angelegte Farbentdeckungstouren mit Interessierten durch die Region öffnen quasi das Atelier und sollen zu Experimenten mit Gefundenem und Gesammeltem und Erfahrungsaustauschen damit einladen. Das eigene Farbsehen steht dabei im Fokus: Was sind potentielle Farbgeber? Welche Geschichten und welches potenzielle Wissen stecken dahinter? Was enthält welche Pigmente oder Farbstoffe, offensichtlich oder nicht offensichtlich? Was, wie und warum verführt uns seiner Farb- und Oberflächeneigenschaften wegen?...

So ergeben sich Wanderrouten durch vorhandenes Wissen, Vorahnungen, Vermutungen und Sehgewohnheiten. Der Blick auf Farbe als Bildsubjekt und auf die eigene, vermeintlich gewohnte Umgebung bekommen dabei gleichsam neue Perspektiven.

Andreas von Ow, geb. 1981 in Freiburg, studierte von 2006-12 an der Akademie in Karlsruhe bei AK Schulze, Günter Umberg, Reiner Splitt und Tatjana Doll. Er lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf. www.andreasvonow.com

Die Ausstellung wird gefördert vom


Jahresprogramm 2026

09.05. bis 07.06.2026: Ausstellung Andreas von Ow, Kurator: David Semper

Eröffnung: Samstag, den 9. Mai 2026 um 18 Uhr
„White Room“ Talk-Event: Samstag, den 30. Mai 2026 um 18 Uhr
Finissage: Sonntag, den 07. Juni 2026 von 11 bis 14 Uhr

Andreas von Ow, geb. 1981 in Freiburg, studierte von 2006-12 an der Akademie in Karlsruhe bei AK Schulze, Günter Umberg, Reiner Splitt und Tatjana Doll. Er lebt und arbeitet in Berlin und Düsseldorf.
www.andreasvonow.com

David Semper, geb. 1980 in Wuppertal, studierte von 2005-07 in Stuttgart und von 2007-11 an der Akademie in Karlsruhe bei Leni Hoffmann. Er lebt und arbeitet in Neuss. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist er aktiv als Kurator und seit 2024 Vorstands-Mitglied des MMIII Kunstverein MG e.V.
www.davidsemper.com

Auf Einladung von David Semper wird Andreas von Ow für die Räume des MMIII speziell eine Installation mit Arbeiten schaffen, die im Kunstverein und seiner Umgebung ihren Ursprung haben können: der Künstler erforscht dazu seine nähere Umgebung auf der Suche nach interessantem Material und entnimmt ihm Farben, die ihm interessant erscheinen. In aufwendigen Prozessen wird das Material zu Malfarbe verarbeitet und auf dem Erscheinen des Materials zuträglichen Bildträgern verdichtet. Die dabei entstehenden Farbmalereien sind oft Bestandteil derjenigen Farbräume, in denen Andreas von Ow sich lokal aufhält. Sie sind farbtopographische Bestandsaufnahmen und gleichzeitig eigenständig gewordene Malereien mit Farbe und ihrem Material als Bildsubjekt.

Andreas von Ow wird sowohl den Innenraum, als auch den Aussenraum rund um den Kunstverein gleichermassen genauer erkunden. Die Historie der Textilindustrie in Mönchengladbach, das Wissen um ihre Färbetechniken, aber auch die Brachen im Industriegebiet mit ihren Pionierpflanzen sind dabei von besonderem Interesse. Ungesehenes wird sichtbar gemacht, die Möglichkeiten der Malerei werden erweitert…

Es entsteht eine Art poetischer Materialismus: der Herstellungsprozess wird selbst zum Bestandteil und Thema der Wahrnehmung und Malerei sowie zur Reflexion des Umgebung -die Arbeiten ermöglichen so ein „authentisches Sichtbar-Werden“ (Volker Bauermeister).

27.06. bis 06.09.2026: Ausstellung Stefanie Klingemann, Kurator Klaus Schmitt

Eröffnung: Samstag, den 27. Juni 2026 um 18 Uhr
„White Room“ Talk-Event: Samstag, den 11. Juli 2026 um 18Uhr
Finissage: Sonntag, den 06. September 2026 von 11 bis 14 Uhr

Stefanie Klingemann (geb.1977 in Moers), studierte von 1999-2006 an der Kunstakademie Münster (Skulptur im Öffentlichen Raum), davon 2003/4 an der Ecole superieur des Beaux Arts in Genf (CH), sowie im Anschluss 2006 -09 als Postgraduierte an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie erhielt eine Vielzahl von Preisen und Stipendien, zB: Kunststiftung NRW, Stiftung Kunstfonds, Villa Massimo Rom, Schloss Ringenberg, LVR-Projektförderung, Schloss Balmoral Bad Ems, Stadt Viersen, Museum IKOB Eupen (BE), DAAD Reisestipendium, etc… und bedeutende Einzelausstellungen: Museum Insel Hombroich Neuss (2024), Skulpturenmuseum Marl (2024), Casa Baldi, Olevano Romano (IT, 2021), Kunstverein Bielefeld (2021), Sta dt.Galerie Viersen (2009), IKOB Museum Eupen (BE, 2007). des Weiteren kann sie auf zahlreiche Gruppenausstellungen, kooperative Projekte und Publikationen verweisen.

Stefanie Klingemann ist „Bildhauerin“, die in einem erweiterten Verständnis multimedial, insbesondere auch als „Performerin“ arbeitet und mit diversen Methoden die ikonographischen Standards unserer Lebenswelt erkundet und durch ihre Aktionen auch an kunstfernen Orten überraschende Erkenntnis-Gewinne erzeugt. Ihre (Selbst)-Inszenierungen zielen darauf ab, Künstlichkeitssysteme zu entlarven und bei allen Beteiligten eine „Verlebendigung“ zu ermöglichen. Ihr Werkbegriff ist fliessend und vollendet sich immer im Miteinander, in der Kooperation und Rezeption. Besonders wichtig ist Stefanie Klingemann die Öffnung ihrer Arbeit aus dem Kunst-Kontext hinaus in den Stadtraum und die gesellschaftlichen Kommunikationsräume.

Im MMIII Kunstverein Mönchengladbach wird sie -basierend auf ihrer Erfahrung im Skulpturen Museum Marl 2024- mit dem Material arbeiten, dass sie hier vorfindet. Besonders interessieren sie dabei Räume und Nischen (zB das Lager), die normalerweise dem Besucher verborgen bleiben. Aber auch die Menschen, die im Verein aktiv mitarbeiten. Es entsteht eine „Möglichkeits- Plattform“, eine kooperative, raumbezogene bildhauerische und performative Arbeit, deren Präsenz im Prozess erfahrbar wird: Ergebnis vollkommen offen!

10.10. bis 15.11. 2026: Ausstellung „Wall of Sound“, Kurator: Lars Wolter

Eröffnung: Samstag, den 10. Oktober 2026 um 19:30 Uhr
Whiteroom Talk-Event und Finissage: Sonntag, den 15. November 2026 von 11 bis 14 Uhr

Die Ausstellung wird eine Gegenüberstellung von zwei flächendeckenden abstrakten Malereien auf den beiden 4x16m großen Wänden des MMIII Kunstvereins sein. Lars Wolter, der selbst konsequent abstrakt arbeitet und schon viele grosse Wandmalereien realisiert hat, lädt als Kurator für diese Gegenüberstellung zwei Künstler ein.
www.larswolter. com

Dieses Ausstellungskonzept verfolgen wir seit 2016 - jeweils im Oktober/November und immer im Rahmen des „Econore Noise Festival“, das jeweils vor den Wandmalereien stattfindet. In den vergangenen Jahre gab es Realisation zB von Zora Kreutzer (Berlin), Christian Bode (Bochum), Sebastian Freytag (Düsseldorf), Vermeulen-Niewendijk (NL), Lydia Wierenga (Groningen)), Jan van der Ploeg (Amsterdam) und Lars Breuer (Köln), sowie auch Lars Wolter (Mönchengladbach).

Für 2026 gibt es eine „Short-List“ von 4-5 Künstler:innen, die angefragt sind - die endgültige Festlegung erfolgt im Frühjahr 2026:
- Cornelia Baltes (Berlin) www.corneliabaltes.com
- Tim Cierpiszewski (Bochum) www.timcie.com
- Eva Berendes (Bonn/Berlin) www.evaberendes.com
- Jasper van der Graaf (Dortrecht NL) www.jaspervandergraaf.nl

07.11.26 ab 19:30 Uhr: Konzert „Econore Noise Festival“, Kurator: Julian Flemming

Die Auswahl der Musiker wird im Frühjahr 2026 bekannt gegeben.

12.12.2026: Sound-Video-Event – Anna Schütten Samstag, den 12. Dezember 2026 ab 18 Uhr

Anna Schütten (geb. 1989 in Köln) studierte von 2012-17 an der Akademie in Karlsruhe bei Leni Hoffmann und 2019-22 an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Sie lebt und arbeitet in Köln.
www.annaschuetten.com

Anna Schütten`s Praxis besteht aus interdisziplinären und kooperativen Ansätzen.Sie sucht nach Rhythmen und Bildfolgen im Alltäglichen. In ihren ortsspezifischen Installationen und Performances greift sie die akustischen Eigenschaften der Ausstellungsorte auf und verschiebt den Focus unserer Wahrnehmung auf das Marginale, kaum Hörbare.

Die post-Industrielle Architektur des MMIII Kunstvereins und die nach wie vor rege gewerbliche Nutzung der Nachbar-Hallen im zentrumsnahen Industriegebiet sind für die Künstlerin zum akustischen und visuellen Arbeitsmaterial.

Mit Ton- und Bildaufnahmen transformiert sie die abstrakt wirkenden Patterns der Umgebung zum Ausgangspunkt für ortsspezifische Listening-Sessions.

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