16. / 17. und 18. April 2021

Klaus Schmitt

Sixtysix plus friends

Foto: Klaus Schmitt

Eröffnung

Freitag 16. März 2021
von 12 bis 18 Uhr

Künstlergespräch

Gastgeber
Klaus Schmitt

Eröffnung

Samstag 20. Februar 2021
um 19:30 Uhr

Einführung

Wilko Austermann
Kurator

Finissage

Sonntag X. März 2021
von 11 bis 14 Uhr

Die Ausstellung ist zu sehen am Freitag, den 16. April, am Samstag, den 17. April und Sonntag, den 18. April 2021 jeweils von 12 bis 18 Uhr.

Unser aller Gesundheit hat oberste Priorität: Aufgrund der Corona-Beschränkungen haben wir Massnahmen wie ein Hygienekonzept, Einlassregelungen und ein Wege-Leitsystem umgesetzt, die sich schon im ersten Lockdown bewährt haben. Zusätzlich bitten wir um Voranmeldung per phone oder mail. Bitte bringen Sie einen aktuellen negativen Test mit.

Liebe KunstfreundInnen,
gerne möchten wir unsere nächste Ausstellung ankündigen.

Klaus Schmitt: „Ich zeige eine Raumbezogene Skulpturale Installation, die ich in Beziehung setze zu Arbeiten befreundeter KünstlerInnen, die mir seit 1973 begegnet sind und mit denen ich nach wie vor in einem lebendigen Austausch stehe. Es entsteht ein Netzwerk von Dialogen.“ Dieses Konzept wurde vom Kultursekretariat NRW mit dem „CityARTist Preis 2020“ ausgezeichnet.

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.

Klaus Schmitt
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - www.klausschmittart.de - mobil 0173-9114494

Ausstellungsansichten

Die Ausstellung wird gefördert von

„Save the date“

Der MMIII Kunstverein ist am 1. Februar nicht beheizt. Bitte warm anziehen!


Liebe Besucherinnen und Besucher,
Ihre Gesundheit hat oberste Priorität. Bitte beachten Sie daher die für den Ausstellungsbesuch geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen und evtl. Eintrittsregelungen.

Liebe KunstfreundInnen,
aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung findet die Vernissage am 8. Mai 2021 nicht statt und wird schnellstmöglich nachgeholt. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Webseite und unseren Social-Media-Kanälen über aktuelle Änderungen.

Eine digitale Dokumentation der Ausstellung mit Fotos und Videos werden wir zeitnah veröffentlichen.

Eröffnung

Samstag, den 8. Mai 2021
von 17 bis 21 Uhr

Einführung

Zur Einführung spricht der Kurator Wilko Austermann um 18 und 20 Uhr

Finissage

Sonntag, den 6. Juni 2021
von 11 bis 14 Uhr

Eröffnung

Die Eröffnung am 8. Mai 2021 findet aufgrund der aktuellen Situation nicht statt.

Finissage

Sonntag, den 6. Juni 2021
von 11 bis 14 Uhr

Foto: Abbildung: Tobias Nink, o.T., 2020, 84,5x18,5x24 cm, Holz und Metall

Das Ausstellungsprojekt MOBILIA zeigt den skulpturalen Umgang mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Die Künstler*innen aus dem Rheinland thematisieren unterschiedliche, skulpturale Interpretationen mit häuslichen Gegenständen. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem MMIII Kunstverein Mönchengladbach, dem Verein Leistende Landschaft e.V. (LEI.LA) und dem Schloss Ringenberg. Die Künstler greifen mit ihren Möbelskulpturen die Umgebung auf. Das historische Schloss Ringenberg bietet im Inneren Anknüpfungspunkte, die zeitgenössisch interpretiert werden. Die Künstler verbinden mit ihren Arbeiten die Orte untereinander. Der vielfältige Umgang mit dem Thema Möbel wird von kinetischen Objekten, Wandtafeln, geometrischen Abstraktionen und Figuren sichtbar.

Andreas Fischer
Andreas Fischer (geb. 1972) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold studiert. Der Künstler baut mit Tischen, Schränken und anderen häuslichen Gegenständen kinetische Maschinen. Diese beweglichen Objekte fügt Fischer häufig Sound zu, die den narrativen Charakter verstärken. Die Skulpturen überraschen den Betrachter durch ihre Lebendigkeit und Personifizierung.

Erika Hock
Erika Hock (geb.1981) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rita McBride studiert. Erika Hocks entwickelt Skulpturen mit Elementen von Design und Architektur. Der Bildhauerin baut u.a. Lampenobjekte, die Sie zu ungewöhnlichen skulpturalen Formen manövriert. Es entsteht ein Spiel zwischen lebendiger Personifikation und abstrakter Formensprache.

Tobias Hoffknecht
Tobias Hoffknecht (geb. 1987) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rosemarie Trockel studiert. Der Künstler benutzt ehemals genutzte Objekte, wie Stühle, Regale und präsentiert diese in einen anderen inhaltlichen Kontext. Er entnimmt den Gegenständen ihr Funktionalität und präsentiert die übrig gebliebene abstrakte Plastik in einem diversen Kontext. Ausgehend von diesem Formfindungsprozess entwickelt der Bilhauer Plastiken, die ihren Ursprung kaum erkennen lassen.

Benjamin Houlihan
Benjamin Houlihan (geb. 1975) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Georg Herold studiert. Der Künstler baut aus unterschiedlichen Fragmenten des Haushalts Wandbilder, die mit der Geometrie und Abstraktion spielen. Zudem schleift der Künstler Möbel aus Holz zu fragilen Objekten. Die dünnen Möbel erscheinen wie flache Zeichnungen im Raum. Houlihan interessiert sich dafür den Körper und das Wesen des Objektes zu entfernen.

Christoph Knecht
Christoph Knecht (geb. 1983) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Doig studiert. Der Künstler bezieht sich mit seinen Wandkacheln auf historische Innenausstattungen, die er mit zeitgenössischen Themen verbindet. Die Wandbilder visualisieren Bilder der heutigen Zeit. So hinterfragt der Künstler in seinem Werk die heutige Bedeutung von Europa. Er verknüpft dies mit Darstellungen von digitalen Symbolen und tradierten Darstellungen der Vergangenheit.

Katharina Maderthaner
Katharina Maderthaner (geb. 1982) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Richard Deacon studiert. Die Künstlerin interessiert sich für die Bedeutung von Ornamenten auf häuslichen Gegenständen. Sie greift diese malerisch und bildhauerisch in ihren Installationen auf. Dabei knüpft Maderthaner häufig an den jeweiligen Ausstellungsort an.

Tobias Nink
Tobias Nink (geb. 1985) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg studiert. Der Bildhauer collagiert Schränke zu humorvollen Objekten. Der Künstler transformiert die Möbel zu Figuren, die ein Eigenleben entwickeln. Nink experimentiert dabei auch mit unterschiedlichen Materialien, wie Beton und Kunststoff.

Katja Tönnissen
Katja Tönnissen (geb. 1982) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Andreas Schulze studiert. Die Künstlerin kreiert Lampen und keramische Wandtafeln, in denen Sie Motive der Sehnsucht aufgreift, wie z.B. den Sonnenuntergang und die Palme. Tönnissen verknüpft diese Darstellungen zu einem häuslichen Interieur. Der Raum verwandelt sich zu einem Geflecht von bunten Farben und einer paradiesischen Idylle.

 

Ein Ausstellungsprojekt des MMIII Kunstverein Mönchengladbach e.V. in Kooperation mit dem Verein Leistende Landschaft e.V. (LEI.LA) und dem Schloss Ringenberg, Stadt Hamminkeln

MMIII Kunstverein MG
Vernissage: 08.05.2021, 17–21 Uhr
Finissage: 06.06.2021, 11–14 Uhr
Künkelstraße 125,
41063 Mönchengladbach
Öffnungszeiten: So, 11–14 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Schloss Ringenberg
Dauer der Ausstellung:
28. Mai bis Sommer 2021
Schlossstr. 8, 46499 Hamminkeln
Öffnungszeiten: bis auf Weiteres nur nach telefonischer Anmeldung unter Tel.: 0049 (0)2831 9904652
www.schloss-ringenberg.de

fahrART
Dauer der Ausstellung:
15. Mai 2021 bis 2023
Nettetal, Straelen, Geldern, Kevelaer
www.leader-leila.de/projects/fahrart

2021

Robert Olawuyi

Videoarbeit „Flesh and Blossoms“

Derzeit ist seine Videoarbeit „Flesh and Blossoms“ während der Öffnungszeiten im Schaufenster neben dem Antiquariat am St. Vith (Rathausstraße 10, 41061 Mönchengladbach) zu sehen.
Dank an Manfred Lebbing vom Antiquariat.

Foto: Robert Olawuyi

2021

Robert Olawuyi

Videoarbeit „Flesh and Blossoms“

Foto: Robert Olawuyi

Eröffnung

Samstag 20. Februar 2021
von 18 bis 21 Uhr

Einführung

Wilko Austermann
Kurator

Eröffnung

Samstag 20. Februar 2021
um 19:30 Uhr

Einführung

Wilko Austermann
Kurator

Finissage

Sonntag X. März 2021
von 11 bis 14 Uhr

Die Ausstellung wurde am 20. Februar 2021 digital geöffnet

Derzeit ist seine Videoarbeit „Flesh and Blossoms“ während der Öffnungszeiten im Schaufenster neben dem Antiquariat am St. Vith (Rathausstraße 10, 41061 Mönchengladbach) zu sehen.
Dank an Manfred Lebbing vom Antiquariat.

Der MMIII Kunstverein Mönchengladbach zeigt in einer Einzelpräsentation digitale Werke des Künstlers Robert Olawuyi. Er studierte Kunstgeschichte an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest, Videokunst an der Kunsthochschule für Medien Köln sowie in der Klasse von Prof. Marcel Odenbach an der Kunstakademie Düsseldorf. Der Künstler entwickelt Videoinstallationen, die sich oft an der Grenze von Figuration und Abstraktion befinden und in denen Wahrnehmung als Besinnungsprozess sichtbar wird. Wenn das Videomaterial mithilfe eines Aufnahmegerätes entsteht, ist es irrelevant, ob es selbst aufgenommen oder gefunden wurde. Seine Bedeutung entsteht erst im Prozess der digitalen Bearbeitung. Robert Olawuyi begreift den Videoloop als ausgedehntes Moment der Erkenntnis, der die Idee der linearen Zeit aufbricht. In seiner Ausstellung im Kunstverein wird die Verbindung von analogen und digitalen Bildern besonders deutlich. Olawuyi verdichtet digital die analogen Bilder zu flirrenden Mustern. Die digitale Bearbeitung verwirrt und regt dazu an, genauer hinzuschauen. Neben den abstrakten Mustern erscheinen plötzlich Figuren und Tiere, die ein besonderes Eigenleben entwickeln. Neben der Verknüpfung von analogen und digitalen Bildern verbindet die Werke in der Schau der Blick auf Natur. Robert Olawuyi manipuliert Bilder von Pflanzen/Tieren und erweckt durch die farbenfrohe Bildwelt Sehnsucht nach Sommer.

Die industriell geprägten Räume des Kunstvereins werden in ein digitales Lichtspiel getaucht. Die großen Wände lassen es zu, die bewegten Bilder monumental wirken zu lassen. Neben der Ausstellung sollen die Videowerke durch neue digitale Wege dem Publikum präsentiert und vermittelt werden. Über die Homepage und Instagram können Interessierte Fragmente der Arbeiten rezipieren.

Kuratiert von Wilko Austermann.

Ausstellungsansichten

Fotos und Videos: Maurits Boettger

    Videorundgang

    Ausstellungsansichten

      Die Ausstellung wird gefördert von

      Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung

      Anfragen zum Begleitprogramm für Schulen erfragen Sie bitte per mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

      Bitte teilen Sie uns dabei Ihre vollständigen Kontaktdaten (inkl. Telefonnummer) mit, damit wir Sie auch telefonisch erreichen können.

      Jahresprogramm 2021

      19.6.-25.7.2021: Ausstellung Benjamin Houlihan

      Benjamin Houlihan, geb.1975 in Olpe, studierte nach einer Lehre als Steinmetz von 2000 bis 2007 an der Kunstakademie in Düsseldorf (Meisterschüler Georg Herold). Schon als Student wurde er durch einige renommierte Stipendien und Preise gefördert, zB durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes von 2002-6. Neben zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen hatte er bereits einige wichtige Einzelausstellungen: 2020 Museum Lothar Fischer, Neumarkt 2017 Kunsthalle Nürnberg, 2016 Kunsthaus NRW Kornelimünster, 2015 Städtische Galerie Nordhorn, 2006/8/11/14/16/19 Galerie Rehbein Köln. Zu seiner Arbeit: In Benjamin Houlihan Arbeit verschmelzen die klassischen Gattungen und Kategorien der Kunst in einem Spiel zwischen Körper und Raum, Präsenz und Repräsentanz. Dabei sieht er seine Arbeiten als Stellvertreter für innere Bilder und Resonanzräume. Alltagswahrnehmungen werden analysiert und künstlerisch umgewandelt, Dimensionen werden fragmentiert und verschoben.- So kann Farbe einen konkreten plastischen Körper im Raum bilden. So können Körper, Gegenstände soweit in ihrer Materialität reduziert werden, bis Sinnbilder von Fragilität, Verletzlichkeit und Leere entstehen. Benjamin Houlihan versteht sich als klassischen Bildhauer, der Raum, Körper und Verhältnismässigkeit erforscht. „...ich frage mich: was verkörpert Masse, Leere, Raum? Was ist eine Grenze? Was ist Identität? was bedeutet Nähe und Distanz? Was ist Etwas und was ist Nichts?“ Die architektonisch den Künstler sehr herausfordernden Räume des MMIII ermöglichen Benjamin Houlihan eine Gegenüberstellung und Verflechtung seiner diversen Arbeitsansätze in Bildhauerei, Zeichnung, Malerei zu einer synästhetischen Rauminstallation.

      Kurator: Klaus Schmitt

      23.-27.6.2021: Ensemblia

      Kurator: Holger Heckeroth
      Weitere Informationen folgen.

      28.8.-26.9.2021: Ausstellung Pfeifer & Kreutzer

      Das konzeptionell arbeitende Künstlerpaar Pfeifer & Kreutzer besteht aus Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer, die an der Akademie der Bildenden Künste München studiert haben. Sie kreieren künstlerische Arbeiten von Soundskulpturen, Soundinstallationen, Videos, Videoinstallationen, Objekten bis hin zu Mixed Media. Die Ausstellung im MMIII Kunstverein Mönchengladbach ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung als Künstlerduo. Minimalistische Skulpturen, aus deren Inneren es tönt und die trotz ihrer starren, geometrischen Erscheinung in einen schwerelosen Tanz verfallen. Videos bei deren Anblick es die Betrachter schwindelt und Objekte, die aus der Kombination von ambivalent Gegensätzlichen bestehen. Überhaupt hinterfragen die Arbeiten des konzeptionell arbeitenden Künstlerduos Pfeifer & Kreutzer immer wieder unsere Erwartungen, Wahrnehmungsprozesse und Erkenntnisse, um den Betrachter*innen eine neue Perspektive zu eröffnen. In den kinetischen Soundskulpturen und -installationen beschäftigen sich die Künstler mit der menschlichen Existenz. Die minimalistischen Objekte sind lebendige Maschinen mit Seele und emotionalen Ausbrüchen. Die Arbeiten können so beispielsweise wild, wütend, wehleidig, ruhig, unruhig und untereinander kommunizierend erscheinen – es visualisieren sich Landschaften des Inneren. Jede Bewegung wird durch eine computergesteuerte Mechanik im Inneren der Objekte hervorgerufen. Die Mechanik hämmert gegen die Innenseite der Objekte und erzeugt damit nicht nur eine Bewegung, sondern auch einen Klang. Die Soundskulpturen und -installationen bewegen sich stets in einem von uns selbst einprogrammierten und komponierten Rhythmus. Auch diese Arbeiten vermögen den Spieltrieb zu erwecken und in uns die Erinnerung von alten Spielautomaten hervorrufen, etwas magisches und leichtes umgibt die Skulpturen. Doch auf der anderen Seite können die Skulpturen auch ein Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins hervorrufen. Was ist dort im Inneren eingesperrt? Ein emotionaler Ausbruch, denn wir selbst als menschliche Wesen unterdrücken und nicht zum Vorschein kommen lassen, bis das es plötzlich zum unaufhaltsamen Ausbruch kommt?  

      Kurator: Wilko Austermann

      3.-31.10.2021: Ausstellung Tina Haase und Michael Jäger

      Eine Bildhauerin, ein Maler – zwei Enden ein Strang? Zwei verschiedene Dinge werden durch ihre Verknüpfung zu etwas Neuem. Tina Haase und Michael Jäger denken sich die Räume des Kunstvereins als Begegnungsstätte zwischen Malerei und Plastik. Farbige Handlungsweisen und rauminstallative Eingriffe sind beiden vertraut: Tina Haase eher im Sammeln, Schichten, Einklemmen, Zusammenfügen, Anhäufen farbiger Alltagsobjekte, die aus ihrem banalen Dasein in Kunst überführt werden. Michael Jäger eher als malerische Vorgehensweise, indem er ganze Räume bzw. Wandflächen in situ malerisch-grossflächig-farbig okkupiert, oft unter Integration kleinerer Malerei-Objekte aus dem Atelier. Für beide Künstler typisch ist der offene Charakter ihrer Vorgehensweise und ihrer Arbeitsweise - Nun aber will gemeinsam agiert werden um den Punkt zu entwickeln, an dem das Eine mit dem Anderen zu etwas Drittem wird. Durch das Eine zum Anderen und zurück. Schichtungen im Raum ausprobieren, offene Strukturen, Schwarmbildungen oder Häufungen. Farbe, transparente Schichtungen, Ausschüttungen und Rücknahmen, ein gemeinsames prozesshaftes, raumplastisches Handeln erarbeiten – hierzu könnten die Räume des Kunstvereins eine gute Voraussetzung sein für eine Begegnung zwischen Malerei, Wandmalerei und Plastik - mit offenem Ausgang. Kurzbiografien: Tina Haase, geb. 1962, studierte von 1980 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin von Fritz Schwegler. Seit 2007 Professur an der TU-München. Lebt und arbeitet in Köln und München. Michael Jäger, geb. 1956, Seit 2018 Professur für Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebischenstein in Halle.

      Kurator: Klaus Schmitt

      6.11.2021: Econore Noise Festival 6

      Weitere Informationen folgen.

      Jahresprogramm 2021

      19.6.-25.7.2021: Ausstellung Benjamin Houlihan

      Benjamin Houlihan, geb.1975 in Olpe, studierte nach einer Lehre als Steinmetz von 2000 bis 2007 an der Kunstakademie in Düsseldorf (Meisterschüler Georg Herold). Schon als Student wurde er durch einige renommierte Stipendien und Preise gefördert, zB durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes von 2002-6. Neben zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen hatte er bereits einige wichtige Einzelausstellungen: 2020 Museum Lothar Fischer, Neumarkt 2017 Kunsthalle Nürnberg, 2016 Kunsthaus NRW Kornelimünster, 2015 Städtische Galerie Nordhorn, 2006/8/11/14/16/19 Galerie Rehbein Köln. Zu seiner Arbeit: In Benjamin Houlihan Arbeit verschmelzen die klassischen Gattungen und Kategorien der Kunst in einem Spiel zwischen Körper und Raum, Präsenz und Repräsentanz. Dabei sieht er seine Arbeiten als Stellvertreter für innere Bilder und Resonanzräume. Alltagswahrnehmungen werden analysiert und künstlerisch umgewandelt, Dimensionen werden fragmentiert und verschoben.- So kann Farbe einen konkreten plastischen Körper im Raum bilden. So können Körper, Gegenstände soweit in ihrer Materialität reduziert werden, bis Sinnbilder von Fragilität, Verletzlichkeit und Leere entstehen. Benjamin Houlihan versteht sich als klassischen Bildhauer, der Raum, Körper und Verhältnismässigkeit erforscht. „...ich frage mich: was verkörpert Masse, Leere, Raum? Was ist eine Grenze? Was ist Identität? was bedeutet Nähe und Distanz? Was ist Etwas und was ist Nichts?“ Die architektonisch den Künstler sehr herausfordernden Räume des MMIII ermöglichen Benjamin Houlihan eine Gegenüberstellung und Verflechtung seiner diversen Arbeitsansätze in Bildhauerei, Zeichnung, Malerei zu einer synästhetischen Rauminstallation.

      Kurator: Klaus Schmitt

      23.-27.6.2021: Ensemblia

      Kurator: Holger Heckeroth

      Weitere Informationen folgen.

      28.8.-26.9.2021: Ausstellung Pfeifer & Kreutzer

      Das konzeptionell arbeitende Künstlerpaar Pfeifer & Kreutzer besteht aus Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer, die an der Akademie der Bildenden Künste München studiert haben. Sie kreieren künstlerische Arbeiten von Soundskulpturen, Soundinstallationen, Videos, Videoinstallationen, Objekten bis hin zu Mixed Media. Die Ausstellung im MMIII Kunstverein Mönchengladbach ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung als Künstlerduo. Minimalistische Skulpturen, aus deren Inneren es tönt und die trotz ihrer starren, geometrischen Erscheinung in einen schwerelosen Tanz verfallen. Videos bei deren Anblick es die Betrachter schwindelt und Objekte, die aus der Kombination von ambivalent Gegensätzlichen bestehen. Überhaupt hinterfragen die Arbeiten des konzeptionell arbeitenden Künstlerduos Pfeifer & Kreutzer immer wieder unsere Erwartungen, Wahrnehmungsprozesse und Erkenntnisse, um den Betrachter*innen eine neue Perspektive zu eröffnen. In den kinetischen Soundskulpturen und -installationen beschäftigen sich die Künstler mit der menschlichen Existenz. Die minimalistischen Objekte sind lebendige Maschinen mit Seele und emotionalen Ausbrüchen. Die Arbeiten können so beispielsweise wild, wütend, wehleidig, ruhig, unruhig und untereinander kommunizierend erscheinen – es visualisieren sich Landschaften des Inneren. Jede Bewegung wird durch eine computergesteuerte Mechanik im Inneren der Objekte hervorgerufen. Die Mechanik hämmert gegen die Innenseite der Objekte und erzeugt damit nicht nur eine Bewegung, sondern auch einen Klang. Die Soundskulpturen und -installationen bewegen sich stets in einem von uns selbst einprogrammierten und komponierten Rhythmus. Auch diese Arbeiten vermögen den Spieltrieb zu erwecken und in uns die Erinnerung von alten Spielautomaten hervorrufen, etwas magisches und leichtes umgibt die Skulpturen. Doch auf der anderen Seite können die Skulpturen auch ein Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins hervorrufen. Was ist dort im Inneren eingesperrt? Ein emotionaler Ausbruch, denn wir selbst als menschliche Wesen unterdrücken und nicht zum Vorschein kommen lassen, bis das es plötzlich zum unaufhaltsamen Ausbruch kommt?  

      Kurator: Wilko Austermann

      3.-31.10.2021: Ausstellung Tina Haase und Michael Jäger

      Eine Bildhauerin, ein Maler – zwei Enden ein Strang? Zwei verschiedene Dinge werden durch ihre Verknüpfung zu etwas Neuem. Tina Haase und Michael Jäger denken sich die Räume des Kunstvereins als Begegnungsstätte zwischen Malerei und Plastik. Farbige Handlungsweisen und rauminstallative Eingriffe sind beiden vertraut: Tina Haase eher im Sammeln, Schichten, Einklemmen, Zusammenfügen, Anhäufen farbiger Alltagsobjekte, die aus ihrem banalen Dasein in Kunst überführt werden. Michael Jäger eher als malerische Vorgehensweise, indem er ganze Räume bzw. Wandflächen in situ malerisch-grossflächig-farbig okkupiert, oft unter Integration kleinerer Malerei-Objekte aus dem Atelier. Für beide Künstler typisch ist der offene Charakter ihrer Vorgehensweise und ihrer Arbeitsweise - Nun aber will gemeinsam agiert werden um den Punkt zu entwickeln, an dem das Eine mit dem Anderen zu etwas Drittem wird. Durch das Eine zum Anderen und zurück. Schichtungen im Raum ausprobieren, offene Strukturen, Schwarmbildungen oder Häufungen. Farbe, transparente Schichtungen, Ausschüttungen und Rücknahmen, ein gemeinsames prozesshaftes, raumplastisches Handeln erarbeiten – hierzu könnten die Räume des Kunstvereins eine gute Voraussetzung sein für eine Begegnung zwischen Malerei, Wandmalerei und Plastik - mit offenem Ausgang. Kurzbiografien: Tina Haase, geb. 1962, studierte von 1980 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin von Fritz Schwegler. Seit 2007 Professur an der TU-München. Lebt und arbeitet in Köln und München. Michael Jäger, geb. 1956, Seit 2018 Professur für Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebischenstein in Halle.

      Kurator: Klaus Schmitt

      6.11.2021: Econore Noise Festival 6

      Weitere Informationen folgen.


      19.6.-25.7.2021

      Ausstellung Benjamin Houlihan

      Benjamin Houlihan, geb.1975 in Olpe, studierte nach einer Lehre als Steinmetz von 2000 bis 2007 an der Kunstakademie in Düsseldorf (Meisterschüler Georg Herold). Schon als Student wurde er durch einige renommierte Stipendien und Preise gefördert, zB durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes von 2002-6. Neben zahlreichen Ausstellungsbeteiligungen hatte er bereits einige wichtige Einzelausstellungen: 2020 Museum Lothar Fischer, Neumarkt 2017 Kunsthalle Nürnberg, 2016 Kunsthaus NRW Kornelimünster, 2015 Städtische Galerie Nordhorn, 2006/8/11/14/16/19 Galerie Rehbein Köln. Zu seiner Arbeit: In Benjamin Houlihan Arbeit verschmelzen die klassischen Gattungen und Kategorien der Kunst in einem Spiel zwischen Körper und Raum, Präsenz und Repräsentanz. Dabei sieht er seine Arbeiten als Stellvertreter für innere Bilder und Resonanzräume. Alltagswahrnehmungen werden analysiert und künstlerisch umgewandelt, Dimensionen werden fragmentiert und verschoben.- So kann Farbe einen konkreten plastischen Körper im Raum bilden. So können Körper, Gegenstände soweit in ihrer Materialität reduziert werden, bis Sinnbilder von Fragilität, Verletzlichkeit und Leere entstehen. Benjamin Houlihan versteht sich als klassischen Bildhauer, der Raum, Körper und Verhältnismässigkeit erforscht. „...ich frage mich: was verkörpert Masse, Leere, Raum? Was ist eine Grenze? Was ist Identität? was bedeutet Nähe und Distanz? Was ist Etwas und was ist Nichts?“ Die architektonisch den Künstler sehr herausfordernden Räume des MMIII ermöglichen Benjamin Houlihan eine Gegenüberstellung und Verflechtung seiner diversen Arbeitsansätze in Bildhauerei, Zeichnung, Malerei zu einer synästhetischen Rauminstallation.

      Kurator: Klaus Schmitt


      23.-27.6.2021

      Ensemblia

      Kurator: Holger Heckeroth


      28.8.-26.9.2021

      Ausstellung Pfeifer & Kreutzer

      Das konzeptionell arbeitende Künstlerpaar Pfeifer & Kreutzer besteht aus Anne Pfeifer und Bernhard Kreutzer, die an der Akademie der Bildenden Künste München studiert haben. Sie kreieren künstlerische Arbeiten von Soundskulpturen, Soundinstallationen, Videos, Videoinstallationen, Objekten bis hin zu Mixed Media. Die Ausstellung im MMIII Kunstverein Mönchengladbach ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung als Künstlerduo. Minimalistische Skulpturen, aus deren Inneren es tönt und die trotz ihrer starren, geometrischen Erscheinung in einen schwerelosen Tanz verfallen. Videos bei deren Anblick es die Betrachter schwindelt und Objekte, die aus der Kombination von ambivalent Gegensätzlichen bestehen. Überhaupt hinterfragen die Arbeiten des konzeptionell arbeitenden Künstlerduos Pfeifer & Kreutzer immer wieder unsere Erwartungen, Wahrnehmungsprozesse und Erkenntnisse, um den Betrachter*innen eine neue Perspektive zu eröffnen. In den kinetischen Soundskulpturen und -installationen beschäftigen sich die Künstler mit der menschlichen Existenz. Die minimalistischen Objekte sind lebendige Maschinen mit Seele und emotionalen Ausbrüchen. Die Arbeiten können so beispielsweise wild, wütend, wehleidig, ruhig, unruhig und untereinander kommunizierend erscheinen – es visualisieren sich Landschaften des Inneren. Jede Bewegung wird durch eine computergesteuerte Mechanik im Inneren der Objekte hervorgerufen. Die Mechanik hämmert gegen die Innenseite der Objekte und erzeugt damit nicht nur eine Bewegung, sondern auch einen Klang. Die Soundskulpturen und -installationen bewegen sich stets in einem von uns selbst einprogrammierten und komponierten Rhythmus. Auch diese Arbeiten vermögen den Spieltrieb zu erwecken und in uns die Erinnerung von alten Spielautomaten hervorrufen, etwas magisches und leichtes umgibt die Skulpturen. Doch auf der anderen Seite können die Skulpturen auch ein Gefühl der Enge und des Eingesperrtseins hervorrufen. Was ist dort im Inneren eingesperrt? Ein emotionaler Ausbruch, denn wir selbst als menschliche Wesen unterdrücken und nicht zum Vorschein kommen lassen, bis das es plötzlich zum unaufhaltsamen Ausbruch kommt?  

      Kurator: Wilko Austermann


      3.-31.10.2021

      Ausstellung Tina Haase und Michael Jäger

      Eine Bildhauerin, ein Maler – zwei Enden ein Strang? Zwei verschiedene Dinge werden durch ihre Verknüpfung zu etwas Neuem. Tina Haase und Michael Jäger denken sich die Räume des Kunstvereins als Begegnungsstätte zwischen Malerei und Plastik. Farbige Handlungsweisen und rauminstallative Eingriffe sind beiden vertraut: Tina Haase eher im Sammeln, Schichten, Einklemmen, Zusammenfügen, Anhäufen farbiger Alltagsobjekte, die aus ihrem banalen Dasein in Kunst überführt werden. Michael Jäger eher als malerische Vorgehensweise, indem er ganze Räume bzw. Wandflächen in situ malerisch-grossflächig-farbig okkupiert, oft unter Integration kleinerer Malerei-Objekte aus dem Atelier. Für beide Künstler typisch ist der offene Charakter ihrer Vorgehensweise und ihrer Arbeitsweise - Nun aber will gemeinsam agiert werden um den Punkt zu entwickeln, an dem das Eine mit dem Anderen zu etwas Drittem wird. Durch das Eine zum Anderen und zurück. Schichtungen im Raum ausprobieren, offene Strukturen, Schwarmbildungen oder Häufungen. Farbe, transparente Schichtungen, Ausschüttungen und Rücknahmen, ein gemeinsames prozesshaftes, raumplastisches Handeln erarbeiten – hierzu könnten die Räume des Kunstvereins eine gute Voraussetzung sein für eine Begegnung zwischen Malerei, Wandmalerei und Plastik - mit offenem Ausgang. Kurzbiografien: Tina Haase, geb. 1962, studierte von 1980 bis 1986 an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschülerin von Fritz Schwegler. Seit 2007 Professur an der TU-München. Lebt und arbeitet in Köln und München. Michael Jäger, geb. 1956, Seit 2018 Professur für Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebischenstein in Halle.

      Kurator: Klaus Schmitt


      6.11.2021

      Econore Noise Festival 6

      Wir bedanken uns für die Förderung

      Für freundliche Unterstützung danken wir Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH

      Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung

      Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

      Dank an den Kulturausschuss der Stadt Mönchengladbach für Ausstellungsförderung 2020.

      Für freundliche Unterstützung danken wir Druckerei Wartmann, Saborowski Steuerberatungs GmbH und Grundconsult Immobiliengesellschaft mbH.

      Kontakt

      MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.
      Künkelstraße 125
      41063 Mönchengladbach
      Fon 01 73 . 9 11 44 94 (Klaus Schmitt)
      Mail info(at)mmiii.de

      Location

      Rudolf-Boetzelen-Silo
      Künkelstraße 125
      41063 Mönchengladbach
      Zufahrt mit guten Parkmöglichkeiten:
      Siemensstraße 40-42

      Öffnungszeiten

      Während der Dauer der jeweiligen Ausstellung:
      Sonntag 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr
      und nach Vereinbarung

      © 2021 MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.

      Cookie-Hinweis

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