MMIII Kunstverein Mönchengladbach e. V.
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Rückblick 2004


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  Simone Westerwinter
(JA Moenchengladbach „it is you.that counts)(most).“
 

Die Ausstellungsbesucher werden in höflichster Form gebeten, sich am Eröffnungsabend festlich zu kleiden. Der Anlass heißt JA Moenchengladbach „it is you.(that counts)(most)“. In einer raumbezogenen Installation mit Malerei, Aquarellen und Skulptur wird das Vernissagenpublikum durch die Handlungsanweisungen der Künstlerin und ihres Teams in eine Performance miteinbezogen, die filmisch festgehalten wird. Ein "Hang zum Gesamtkunstwerk" drängt sich auf.

 
  Horst Münch - T.T.T. oder T.N.T
 

Horst Münch zeigt raumbezogen Skulpturen und Malerei. Seine Kunst bewegt sich zwischen den unterschiedlichsten neuen und tradierten Medien. Sie sei "schroff", von "spröder Anmut", habe "unberuhigten Lachton"(A. Hüppi und W. Martin in: Horst Münch, Käthe-Kollwitz-Preis, 2003). Sie springt zwischen allen Ausdrucksfeldern, erzeugt den Eindruck von Unschärfe, Momentaufnahmen, gerüsthaft labil gehaltenen Formen, die aber präzise in der Wahrnehmung vielfältige Anmutungen, Vorstellungen und Gefühle beim Betrachter erzeugen.

 
  Christine Bernhard - Geschmack der Farben
 

Christine Bernhard zeigt Kunst aus der Küche. Ihre Werke werden während der Ausstellung von der Künstlerin zubereitet und anschließend von den Besuchern verzehrt.

 
  Franz Goebel – Prospekt
 

Das zentrale Thema in den Bildern von Franz Goebel ist die Farbe.Stark verdünnte Acrylfarbe wird breitflächig über glatte Aluminiumbleche gegossen. Meist wird ein einzelner Farbton fein moduliert in zahlreichen lasierenden Schichten aufgetragen. Hier bildet Farbe nicht ab, sie stellt nicht dar, sie wird vielmehr Raum für Imagination. Die Unmittelbarkeit der Bilder läßt den Betrachter unvoreingenommen vor sie treten. Im sinnlichen Gegenüber schaffen die Bilder von Franz Goebel Orte der Begegnung mit Farbe.

 
  Stefan Demary - Predator
 

Stefan Demary malt dem direkt vor eine Wand plazierten großen Porzellanhund - ein Dalmatiner - einen kleinen schwarzen Fleck auf diese Wand oder er läßt sich weit überlebensgroß als rheinische Karnevalsfigur portraitieren. Nach einer verblüfften und amüsierten Reaktion auf solch "lapidare Gesten" kann dann eine Reflexion künstlerischer Identität in den modernen gesellschaftlichen Gegebenheiten folgen, gewürzt mit dem ganz "trockenen Humor" dieser Arbeiten (B. Balkenhol in: Stefan Demary, Wolfgang Spanier, 2 aus...Düsseldorf, Kasseler Kunstverein, 2003).

 
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