2008

Videoinstallation mit Skulpturen

Ausstellungsdauer: 16. November bis 21. Dezember 2008
Eröffnung: Samstag, den 15. November 2008 um 19.30 Uhr
Einführung: Nadia Ismail, Kunstmuseum Mülheim
Finissage: Sonntag, den 21. Dezember 2008

 

 

Betritt man die Räumlichkeiten des Kunstvereins Mönchengladbach, umfängt einen eisige Stille. Kälte macht sich leise auf der Haut bemerkbar und kriecht langsam die Beine hinauf. Magisch wird das Auge von der hellen Projektion angezogen, die einen Halt inmitten der nahezu völligen Dunkelheit des Raumes verheißt. Langsame, seltsam ruckhafte Bilderfolgen von Blätterstrukturen bewegen sich auf einer fragilen durchsichtigen Glasoberfläche. Stück für Stück ertastet das Auge die Umgebung, bis durch die Projektion hindurch der schemenhafte Umriss einer großen Skulptur mit ihrer an erkaltete Lava erinnernden, zerklüfteten Oberfläche sich immer deutlicher von dem schwarzen Umraum löst. Was im ersten Augenblick in einem starken Kontrast zu der luziden Oberfläche der Videoprojektion steht, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Verschmelzung zweier disparater Elemente, die sich zugleich einander bedingen. Diese „Videoskulptur“ ohne Titel offenbart noch einmal die Kraft des Lichtes, welches in Form von hellen Spieglungen auf der tiefschwarzen Oberfläche tanzende Reflexe wirft. Die Graunuancen der Blätter, deren Spektrum von silbrig-grün bis bräunlich-weiß reicht, entlocken dem toten Gestein eine lebendige Tiefe. Die schwere, monolithische Skulptur scheint zum Leben erweckt, ja beweglich geworden. Offen platzierte Technik entmystifiziert keineswegs die Aura aus Kälte, Verlassenheit und dem Gefühl „ganz bei sich“ zu sein. Vielmehr fügen sich alle Elemente zu einem Gesamtkunstwerk, in dem die Örtlichkeit ebenfalls Teil der Inszenierung ist. Schrudde sieht und agiert mit dem Blick der Bildhauerin; er stellt den Ausgangspunkt all ihrer visuellen Überlegungen dar.

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Mantelabteilung

Ausstellungsdauer: 21. September bis 19. Oktober 2008
Eröffnung: Samstag, den 20. September 2008 um 19.30 Uhr
Einführung: Sören Schmeling, Freiburg
Finissage: Sonntag, den 19. Oktober 2008

 

 

Philipp Morlock bläst zur Schnäppchenjagd in der „Mantelabteilung“ Alles muss raus! Schließlich ist Saisonbeginn. Die Kleiderstangen müssen leer, die Ladenhüter der vergangenen Herbst- und Winterkollektion verramscht werden. Nichts ist älter als die Mode vom letzten Jahr. Dieser punktuellen Abrechnung mit der kollektiven Kleidungsvergangenheit begegnet der Bildhauer Philipp Morlock mit einer noch farbfrischen Kollektion seiner skulpturalen Objekte. Unter dem Titel „Mantelabteilung“ vereint er eine persönliche Auswahl von Arbeiten, die allesamt Adaptionen realer Mobile und Möbel sind, mit denen der Kunstkunde vom 20. September bis 19. Oktober im Kunstverein Mönchengladbach auf Tuchfühlung gehen kann.

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Videoinstallationen

Ausstellungsdauer: 1. Juni bis 22. Juni 2008
Eröffnung: Samstag, den 31. Mai 2008 um 19.30 Uhr
Einführung: Gertrud Peters, Düsseldorf
Finissage: Sonntag, den 22. Juni 2008

 

 

Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren, lieber Klaus Schmitt, lieber Eric Lanz, ich begrüße Sie herzlich zur Ausstellung von Eric Lanz und freue mich, dass der Künstler und Klaus Schmitt mich eingeladen haben, Ihnen die hier gezeigten Werke näher zu bringen.

In diesen neuen Räumen des Kunstvereines bin ich zum ersten Mal, sie gefallen mir ausgezeichnet und als gebürtige Mönchengladbacherin unterstütze ich gerne die kulturellen Aktivitäten in meiner Heimatstadt -zumal, wenn sie mit soviel Begeisterung und Engagement betrieben werden wie in diesem Haus.

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Formel: Verein Skulptur

Ausstellungsdauer: 13. April bis 4. Mai 2008
Eröffnung: Samstag, den 12. April 2008, um 19.30 Uhr
Einführung: Dr. Gert Fischer, Susanne Titz, Horst Thoren
Finissage: Sonntag, den 4. Mai 2008

 

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