2007

Could I create myself anew I would not fail in pleasing you

Ausstellungsdauer: 4. November bis 25. November 2007
Eröffnung: Samstag, den 3. November 2007, um 19 Uhr
Einführung:
Finissage: Sonntag, den 25. November 2007

 

 

Jörg Koslowski & Astrid Piethan bilden die Künstlergruppe DAN DRYER. Arbeitsbereich Fotografie, Video und Installation.

Die Installation “Could I create myself anew, I would not fail in pleasing you” setzt sich mit Zeit und Eigenwahrnehmung in einem medialen Environment auseinander. Der Besucher hat die Möglichkeit Teil einer raumgreifenden Grosskulptur zu werden. Die schachtförmige begehbare Skulptur ist in der Mitte durch eine Wand in zwei Hälften geteilt.Im Zentrum der Trennwand ist eine Glasscheibe eingelassen.

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Durchbruch / Breaktrough

Ausstellungsdauer: 7. Oktober bis 28. Oktober 2007
Eröffnung: Samstag, den 6. Oktober 2007 um 19.30 Uhr
Einführung:
Finissage: Sonntag, den 28. Oktober 2007

 

 

MACH KAPUTT, WAS DICH KAPUTT MACHT

Die erste Assoziation, die sich mir blitzartig bei der Betrachtung von Kochs Arbeit Ohne Titel (Monolith) aufdrängte, war das geniale Video von Run DMC ft. Aerosmith: Walk this way. Eine alternde Rockröhre haut die Wand zu den coolen Hip-Hoppern von Run DMC ein, weil sie deren Musik partout nicht hören will und deswegen versucht, sie zu verjagen.

Im Musikvideo wird eine Wand demoliert. Das Neue soll sich nicht etablieren. Auch Koch demoliert mit offensiver Brutalität seinen schwarzen minimalistischen Quader. Es wird aufgerissen und zerstört. Die Handlung ist vergleichbar, die Haltung hingegen vollkommen anders, denn Kochs zerstörende Handlung signalisiert, dass hier Platz für Neues geschaffen werden muss.

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H 20/21

Ausstellungsdauer: 17. Juni bis 8. Juli 2007
Eröffnung: Samstag, den 16. Juni 2007 um 19.30 Uhr
Einführung: Jochen Heufelder, Leiter der Fuhrwerkswaage Kunstraum, Köln
Finissage: Sonntag, den 8. Juli 2007

 

 

Torsionsbeflügelung – oder: Nach dem Knall

Meine sehr verehrten Damen und Herren! Gewiß, sie werden überrascht gewesen sein beim Betreten dieser Halle, die Sie ja größtenteils vorher nicht kannten. Eine weitestgehend geleerte Produktionshalle in besenreinem Zustand! Spuren der Zeit aber auch einer vormaligen Nutzung sind nicht zu übersehen. Kein Zweifel: Dies ist eine Übergangssituation.

Und mittendrin eine raumgreifende Konstellation unterschiedlichster Materialien. Ein dreischichtiges Gebilde, zuunterst bestehend aus Gerüststellagen, darauf ruhend mehrere Holz-Träger und letztlich obenauf lagernde Balken, Latten, Schalbretter und Verlegeplatten. Die Materialien erinnern an eine Baustelle. Die Anordnung wirkt zunächst vielleicht ein wenig zufällig, doch beim zweiten Blick ist die vorsätzlich gefügte Kombinationen der Holzelemente erkennbar, deren Anordnung und Lage eher Resultat einer Konzeption denn des Zufalls sind. Zu sehr sind einzelne Partien ausbalanciert. Schon die Plazierung im Raum, eine gelungene Positionierung nicht im geographischen, sondern im emotionalen Mittelpunkt, mit ausgewogenen Abständen zu den Seiten, ist Beleg für ein sensibles Einfinden in die hiesige architekturale Situation mit ihren spezifischen Konditionen. Kai Richter, ein noch junger Künstler, hat Kontakt mit dem Raum aufgenommen und ihm seine Reaktion entgegengesetzt.

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