2006

Die Windmühle aus dem südlichen Teil des Jenseits

Ausstellungsdauer: 15. Oktober bis 12. November 2006
Eröffnung: Samstag, den 14. Oktober 2006, 19.30 Uhr
Einführung: Prof. Dr. Matthias Winzen, HBK Saar
Finissage: Sonntag, den 12. November 2006

 



Ist die stehende Figur ein Maler, ein Engel, ein Dämon, ein Genius? Ist die Ausstellung ein Szenarium, eine surreale Bühne?

Im „Brunnen“ von Heike Kabisch (ca. 2,20 x 1,40x 0,60 m/Aluminium, Gips, Wasser) steht das Wasser und schimmert hellgrün, ein graues Männlein mit von Farben strotzender Palette sitzt darauf, unter ihm der Kran, aus dem die Brünnlein fließen. Ein vielfach zu deutendes, sehr klares Bild, das die junge Bildhauerin schuf. Es gehört zur Ausstellung der Klasse Katharina Fritsch, Kunstakademie Münster. Allesamt unter dreißig Jahre alt, haben die sechs Kunststudenten den Kunstverein Mönchengladbach mit Gestalten und Gebäuden, mit Ahnungen und Gewissheiten ausgestattet.

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Ausstellungsdauer: 3. September bis 1. Oktober 2006
Eröffnung: Samstag, den 2. September 2006, 19.30 Uhr
Einführung: Magdalena Helzhey, Düsseldorf
Finissage: Sonntag, den 1. Oktober 2006

 

 

Der in Berlin lebende Künstler Tilman Wendland nimmt architektonische Gegebenheiten von Innenräumen zum Ausgangspunkt, um ihren ursprünglichen Charakter hervorzuheben und zu bearbeiten. Bisweilen schafft er etwa eine zweite Ebene – wie bei De Appel in Amsterdam –, er entwickelt neue Formen aus dem, was er vor Ort vorfindet – beispielsweise im Museo Rufino Tamayo, Mexiko-City – oder er fügt etwas hinzu, was das Raumgefühl verändert (Oderberger Straße, Berlin).

Wendland reorganisiert und disorganisiert Raum, seine Technik besteht meist darin, wie es Martin Conrads ausdrückt, „eher ,einfache‘ Materialien wie PVC, Papier oder MdF in Räume so einzupassen, dass das Ergebnis entweder unwahrscheinlich oder aber beinahe unauffällig erscheint.“

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Too faar fetched - Zu weit getrieben

Ausstellungsdauer: 18. Juni bis 2. Juli 2006
Eröffnung: Samstag, den 17. Juni 2006, 19.30 Uhr
Einführung: Dr. Daniel Spanke, Kunsthalle Wilhelmshaven
Finissage: Sonntag, den 2. Juli 2006

 

 

Gereon Krebber, geboren 1973 in Oberhausen, studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Hubert Kiecol und anschließend am Royal College of Art in London, wo er seit sechs Jahren lebt und arbeitet.

Nach zahlreichen Ausstellungen u.a. in London, Berlin, Düsseldorf, Tilburg und Gelsenkirchen projektiert Krebber im MMIII seine erste Einzelshow in einem deutschen Kunstverein.

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4 Gänge KUNST GENUSS im MMIII Kunstverein Mönchengladbach

Ausstellungsdauer: Freitag, den 26. Mai 2006 um 19.00 Uhr
Einführung:


Sternekoch Wolfgang Eickes kocht in den Räumen des Kunstvereins ein 4-gängiges Überraschungsmenue. Sie speisen in der Bilderausstellung MISSISSIPPI des Künstlers Jürgen Jansen – doppelter Kunstgenuss im ehemaligen Kesselhaus einer alten Mönchengladbacher Färberei, in dem seit drei Jahren aktuelle Positionen zeitgenössischer Kunst gezeigt werden.

Der Düsseldorfer Künstler Jürgen Jansen, in Mönchengladbach-Rheydt geboren, hat an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf – hier bei den Professoren Kirkeby und Dibbets studiert. Der Teilnehmer zahlreicher Ausstellungen im In- und Ausland zeigte seine Arbeiten zuletzt in der Galerie van der Mieden in Antwerpen. Für die Ausstellung MISSISSIPPI im Mönchengladbacher Kunstverein fertigte Jürgen Jansen eine Bildreihe, die auf die spezielle Räumlichkeit in friesähnlicher Form zugeschnitten ist. Es handelt sich um Lackmalerei im Wechselspiel zwischen Abstraktion und Konkretion. Dazu erscheint eine Edition.

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Mississippi

Ausstellungsdauer: 21. Mai bis 4. Juni 2006
Eröffnung: Samstag, den 20. Mai 2006 um 19.30 Uhr
Einführung: Dirk Steimann, Essen
Finissage: Sonntag, den 4. Juni 2010 von 11.00 bis 14.00 Uhr

 

 

Mit seinen aktuellen Arbeiten unternimmt der in Düsseldorf lebende Künstler Jürgen Jansen (1963 geboren) den erfolgreichen Versuch, die traditionelle Tafelbildmalerei mit zeitgenössischen technischen Mitteln umzuformulieren und sie in der räumlichen und der zeitlichen Dimension zu erweitern. Auf seinen im Kunstverein Mönchengladbach unter dem Titel „Mississippi“ vorgestellten Arbeiten entfaltet er ein universales Panorama, das sowohl kunstimmanente Fragestellungen als auch unsere Gegenwart mit all ihren Widersprüchen und Brüchen spiegelt. In Jansens eigens für diese Präsentation geschaffenen, panoramatischen Tafelbildern wird Malerei als ein Netzwerk von Diskontinuitäten präsentiert, das dieser Maler zu einem momentan geronnenen Zeitbild fügt. Der Betrachter taucht ein in Mikro- und Makrokosmen und erlebt Endlosigkeit und Fragmentierung, Chaos und Ordnung, Reales und Abstraktes. Zahllose Anspielungen und Verweise lassen ihn immer wieder abschweifen, so dass wir das vielschichtige Werk nie ganz zu erfassen vermögen.

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Zeitgenössische Positionen zwischen Seelenheil und Apokalypse

Ausstellungsdauer: 9. April bis 7. Mai 2006
Eröffnung: Samstag, den 8. April 2006, 19.30 Uhr
Kurator: Ulrike Jagla-Blankenberg
Einführung: Dr. Annelie Pohlen, Bonn
Finissage: Sonntag, den 7. Mai 2006

 

 

Zeitgenössische Positionen zwischen Seelenheil und Apokalypse

Mit Gerd Bonfert (Fotografie), Helmut Brosch (Skulptur, Installation), Andrew Gilbert (Zeichnung, Installation), Leiko Ikemura (Skulptur, Installation), Katharina Jahnke (Skulptur, Zeichnung, Installation), Hentie van der Merwe (Zeichnung), Horst Münch (Skulptur, Video, Zeichnung), Ulrike Nattermüller (Malerei), Volker Saul (Wandmalerei, Zeichnung), Markus Selg (Computerprint/Collage) und Tim Berresheim (Computerprint/Malerei).

Die Apokalypse als christliche Vision von Zerstörung und Weltgericht und damit universelles Bild existentieller Demonstration kursiert gerade in letzter Zeit als bevorzugte „Spielwiese“ größerer wie kleinerer „Kunstshows“. Die Ausstellung „Psycho. Zeitgenössische Positionen zwischen Seelenheil und Apokalypse“ trägt den Begriff Apokalypse daher „nur“ im Untertitel. Das Projekt versteht sich weniger als kunstinterne und damit „hausgemachte Schreckensbotschaft“. Weder gilt es den Niedergang und Aufschwung zu deklarieren noch den Status quo im Kunstdiskurs. Im Gegenteil: Der Mensch mit Blick auf seine Umgebung „richtet sich ein“ und taumelt dabei zwischen „eigenen Dateien“, Informationsflut und Bilder-Kollaps.

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